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Inszenierung von Eisenhans (2001)

 
Eisenhans, ist ein Märchen der Gebrüder Grimm über die Entwicklung eines Prinzen zum König bzw. eines Knaben zum Mann. Es ist die Konfrontation des weichen naiven unschuldigen Jungen mit der wilden männlichen Seite und deren Reifung zu einem weisen Erwachsenen.

Das Märchen Eisenhans wurde 2001 an der Grundschule Antwerpenerstr. in Köln als 45-minütiges Musical mit 10-15 Kindern der 3. und 4. Klasse inszeniert. Masken und Texte stammen von Wolfgang Jaegers, während die Komposition und szenischen Texte sowie die Regie des Musicals Aufgabe von Antje von Wrochem waren.

Das Musical wurde mit sehr wenigen Requisiten aufgeführt. Viele Dinge wie z.B. die königliche Tafel wurden pantomimisch von den Kindern dargestellt. Die Kinder selbst waren mit engen schwarzen Gymnastiksachen bekleidet, damit die Mimik und Gestik besser zum Ausdruck kam.

Inhalt:
Der König schickt seine Jäger in den wilden Wald doch diese kehren nicht zurück. Weitere Jäger folgen und kommen nicht wieder. Viele Jahre lang wagt sich keiner mehr in den Wald bis ein neuer Jäger kommt der mit seinem Hund den Wald durchstreift. Der Hund findet einen Tümpel auf dessen Grund ein wilder Mann liegt, der Mensch und Tiere in die Tiefe zieht. Der Tümpel wird leer geschöpft, der wilde Mann gefangen genommen und in einem Käfig auf den Hof des Königs gestellt. Auf diesem Hof spiel der Königssohn mit seinem Ball, welcher in den Käfig rollt. Eisenhans verspricht den Ball wieder herauszugeben im Tausch gegen den Schlüssel für die Käfigtür. Er sagt dem Königssohn dass er den Schlüssel welcher unter dem Kissen der Mutter liegt, stehlen soll um den wilden Mann zu befreien. Der Prinz holt den Schlüssel und flieht mit Eisenhans in den Wald, wo er sein Zögling wird. Der naive Prinz bekommt die Aufgabe einen goldenen Brunnen zu bewachen dass nichts in das Wasser fällt. Denn alles was mit dem Wasser in Berührung kommt, wird vergoldet und der Brunnen ist anschließend unrein. Der Prinz begeht dreimal den Fehler etwas hineinfallen zu lassen. Zuletzt fallen seine langen Haare in den Brunnen, weil er sich zu tief über die Wasseroberfläche gebeugt hat. Seine Haare sind nun so golden dass er sie selbst unter seiner Mütze nicht vor dem Wilden Mann verbergen kann. Dieser schickt den Jungen nun fort. Er soll in die weite Welt ziehen und reifen. Doch wenn der Prinz seine Hilfe benötigt dann bräuchte er nur zu rufen. Der Sohn kehrt nicht mehr an den Hof seines Vaters zurück. Er zieht durch die Welt und nimmt eine Arbeit als Gärtner und als Koch bei einem anderen König an. Mit Hilfe des wilden Mannes hilft er diesem König in einer Schlacht und verliebt sich in die Tochter des Königs. Während der Hochzeitsfeier geht die Tür auf und ein weiterer stolzer König mit Gefolge kommt herein. Er begrüßt den Sohn, gibt sich als Eisenhans (der wilde Mann) zu erkennen und erklärt dem Sohn, dass dieser ihn aus einer Verwünschung befreit habe.



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